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Projektschwerpunkt 2026

„Perspektiven“

Im sechsten Jahr seiner Existenz ermöglicht der Verein in Partnerschaft mit dem Rheingau Musik Festival zehn Konzerte herausragender nationaler und internationaler Musikensembles (Orchester und Chöre) sowie von Musiker*innen und Künstler*innen verschiedener Sparten, die einerseits große klassische Meisterwerke und andererseits unkonventionelle Programmkonzepte mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen präsentieren und hierdurch neue Hör- und Erlebnisräume schaffen. So eröffnen die Konzerte dem Publikum die Gelegenheit, klassische Musik auf ungewohnte Art und Weise zu erfahren. Der Leitgedanke „Perspektiven“ schlägt sich dabei mal in der Interpretation, mal in der Vortragsweise (auswendig und choreographiert), mal mit dem Spiel von Klang im Raum, mal in der Auflösung der klassischen Anordnung von Besucher*innen und Aufführenden, mal in der Gegenüberstellung und Vermischung von Stilen aus verschiedenen Musikkulturen, mal ergänzt durch außermusikalische Elemente wie Tanz und Artistik nieder. Hieraus ergibt sich jeweils ein frischer Blick auf klassische Musik, die auch im kommenden Jahr wieder von der Renaissance bis in die Gegenwart reicht.

Seit 2024 hat Zukunft Klassik e.V. sein Engagement erweitert und die Förderung musikvermittelnder Formate mit ins
Portfolio aufgenommen. Um auch dem Nachwuchs auf Publikumsseite einen Einstieg in die klassische Konzertwelt zu ermöglichen, verwirklicht der Verein etwa Kinderkonzerte und Schulbesuche in der Rhein-Main-Region. Nähere Informationen dazu finden Sie bei den Musikpädagogischen Projekten 2026.

Konzertprojekte 2026

Scottish Ensemble
10.7. Theater Rüsselsheim

12.7. Kloster Eberbach


Abel Selaocoe & Bantu Ensemble
11.7. Schloss Vollrads


Tenebrae Choir
17.7. Erlöserkirche Bad Homburg


Audi Jugendchorakademie
23.7. Kloster Eberbach


Hayato Sumino & Aurora Orchestra
6.8. Kurhaus Wiesbaden


VOCES8 Foundation
Choir & Orchestra

7.8. Kloster Eberbach

Jazzrausch Bigband

8.8. Kloster Eberbach

West-Eastern Divan Orchestra

10.8. Kurhaus Wiesbaden

Gustav Mahler Jugendorchester

28.8. Kloster Eberbach

 

Änderungen vorbehalten

Scottish Ensemble

Ursprünglich als Spezialensemble für Alte Musik gegründet, hat sich das Scottish Ensemble zu einer vielseitigen Formation entwickelt, die zeitlose Kunst für die Gegenwart interpretiert. Das Ensemble verzichtet bewusst auf einen festen Veranstaltungsort, eine festgelegte Saison oder eine standardisierte Arbeitsweise. Es orientiert sich an den Veränderungen der Zeit und sucht gezielt nach Kooperationen über künstlerische Grenzen hinweg. Neben der Pflege traditioneller schottischer Musik arbeitet das Ensemble regelmäßig mit führenden Komponist*innen des Landes zusammen. Das Ensemble vertritt die Auffassung, dass das Publikum selbst eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer Aufführung spielt. So werden die Konzerte meist als maßgeschneiderte Gesamterlebnisse konzipiert, in denen Raum, Klang und visuelle Elemente miteinander verschmelzen. In den letzten Jahren wurde die spartenübergreifende Arbeit zu einem Schwerpunkt – mit Kooperationen mit bildenden und digitalen Künstler*innen, Tanzkompanien und Theaterschaffenden.

Im Konzert des Ensembles im Theater Rüsselsheim, in dem Bachs „Goldberg-Variationen“ durch die zusätzliche Ebene des Tanzes angereichert werden, findet die Musik eine neue Ausdrucksform und schafft so eine neue Perspektive auf dieses Meisterwerk (10.7.).

Wenn das Scottish Ensemble im Kloster Eberbach gemeinsam mit dem Sitarspieler Jasdeep Singh Degun sowie dem Tablaspieler Harkiret Singh Bahra auf der Bühne steht, entfaltet sich weit mehr als ein bloßes „East meets West“: In spannender Symbiose erkunden sie gemeinsam indische und westliche Musiktraditionen, die gleichberechtigt in klanglicher Innovation zusammenfinden (12.7.).

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© Hugh Carswell

10.7.2026 ∙ THEATER RÜSSELSHEIM

Scottish Ensemble
Andersson Dance
Örjan Andersson, Choreographie
Jonathan Morton, Musikalische Leitung

Johann Sebastian Bachs Meisterwerk „Goldberg-Variationen“ in Bewegung, arrangiert von Dmitry Sitkovetsky

12.7.2026 ∙ KLOSTER EBERBACH

Jasdeep Singh Degun, Sitar
Harkiret Singh Bahra, Tabla
Scottish Ensemble

 

„Klassik meets India“: eine Erkundung

indischer und westlicher Musiktraditionen

Abel Selaocoe & Bantu Ensemble

Abel Selaocoe glaubt fest an die verbindende Kraft der Musik. Für den gebürtigen Südafrikaner gibt es keine Grenzen – nur vielleicht in den Köpfen, aber keinesfalls in der Musik. „Da wo ich herkomme, steckt man nicht alles gleich in eine Schublade“, berichtet er von seiner frühen und wichtigsten künstlerischen Prägung. „Als ich ein Cello bekam, sagte keiner, spiel’ klassische Musik. Aber man fragte: Welchen Klang kannst Du damit erzeugen?“ Seitdem hat er sich mit großer Neugier auf die Reise in musikalische Zwischenwelten begeben. In seinen Konzerten voll universeller Musikalität wird neben dem Cello auch die Stimme zum wichtigen Instrument und der ganze Körper zum Kommunikationsmittel.
Im gemeinsamen Konzert mit dem 2022 von Abel Selaocoe gegründeten Ensemble Bantu, bestehend aus E-Bass, Klavier und afrikanischer Percussion, lässt der Cellist Eigenkompositionen und Musik mit unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und Traditionen aufeinandertreffen und trägt somit dazu bei, musikalische Brücken zwischen Kulturen und Zeiten zu bauen.

11.7.2026 ∙ SCHLOSS VOLLRADS

Abel Selaocoe, Violoncello und Gesang
Bantu Ensemble

 

Eigenkompositionen von Abel Selaocoe

sowie klassische Werke und Musik mit

Bezug zu Südafrika

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© Phil Sharp

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© Sim Canetty-Clarke

Tenebrae Choir

2001 von Nigel Short gegründet, hat sich der Tenebrae Choir aus London zu einem der besten Vokalensembles weltweit entwickelt. Die exzellenten Sänger*innen des Kammerchores präsentieren eine Gesangskultur in Perfektion, lupenreiner Intonation und herausragender Vokaltechnik. Nigel Short strebt danach, bei Tenebrae den raumfüllenden Klang der großen Kirchenchöre mit der Präzision eines kleinbesetzten Vokalensembles zu kombinieren. Die Interpretationen des Chores, die von Werken der Renaissance bis hin zu zeitgenössischer Musik reichen, leben vom Gespür für die Sinnlichkeit von Musik. Bekannte und unbekannte Werke werden zu einem faszinierenden Klangerlebnis, Konzerte zu einem lebendigen Hörraum, in dem besondere Klangwirkungen erzeugt werden, etwa durch eine Aufstellung des Chores im kompletten Saal oder Klangwanderungen durch den Raum.
Neben seiner Konzert- und Aufnahmetätigkeit betreibt der Chor außerdem ein vielfältiges Bildungs- und Outreach-Programm. Dazu gehören Partnerschaften mit den London Youth Choirs sowie das Projekt „Tenebrae Schools“ in Zusammenarbeit mit dem Ealing Music Service. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, eine nachhaltige Gesangskultur an Grundschulen für Kinder zu etablieren, die andernfalls nur eingeschränkten Zugang zu musikalischer Bildung hätten. Im Rahmen des Associate Artist-Programms bietet Tenebrae zudem talentierten jungen Berufssänger*innen eine gezielte Unterstützung in der frühen Phase ihrer Laufbahn.

17.7.2026 ∙ ERLÖSERKIRCHE BAD HOMBURG

Tenebrae Choir
Nigel Short, Leitung

A-cappella-Werke von Arvo Pärt, John Tavener & James MacMillan

Audi Jugendchorakademie

Die Audi Jugendchorakademie wurde im Jahr 2007 durch die AUDI AG ins Leben gerufen und ist ein Auswahlensemble von 70 begeisterten jungen Sänger*innen, das unter der künstlerischen Leitung von Martin Steidler steht. Im Rahmen der gemeinsamen Probenarbeit sowie intensiven Einzelunterrichts musizieren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf hohem Niveau und erhalten eine individuelle stimmliche Weiterbildung. In mehrtägigen Probenphasen werden die 16- bis 27-Jährigen unter professioneller Anleitung auf die jeweiligen Konzerte vorbereitet. Einmal jährlich finden an unterschiedlichen Orten in Deutschland Vorsingen statt, bei denen sich Interessierte für die Teilnahme am Chor qualifizieren können. Aktuell kommen die Mitglieder des Chores aus dem ganzen Bundesgebiet und Österreich.
Durch die Zusammenarbeit mit hochkarätigen Solist*innen, Ensembles und Dirigent*innen sowie die Erarbeitung großer klassischer Werke bekommen die Mitglieder der Audi Jugendchorakademie wichtige Impulse für das Verständnis von Musik sowie für die eigene musikalische Weiterentwicklung. Mit der Einstudierung von Giuseppe Verdis bekannter Messa da Requiem, die der Chor gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin im Kloster Eberbach zur Aufführung bringen wird, stellen sich die jungen Sänger*innen einer musikalischen Herausforderung und erweitern damit ihre Repertoirekenntnisse und stimmlichen Fähigkeiten.

23.7.2026 ∙ KLOSTER EBERBACH

Chen Reiss, Sopran
Irene Roberts, Mezzosopran
Sung Min Song, Tenor
Wilhelm Schwinghammer, Bass
Audi Jugendchorakademie
Akademie für Alte Musik Berlin
Martin Steidler, Leitung

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

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© Peter Adamik

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© Mark Allan

Hayato Sumino & Aurora Orchestra

Angetrieben von der Überzeugung, dass Orchestermusik für alle da ist, hat sich das Aurora Orchestra unter der Leitung seines Chefdirigenten Nicholas Collon seit seinem ersten Konzert im Jahr 2005 als innovatives und grenzüberschreitendes Ensemble etabliert, das musikalische Erlebnisse jenseits des Gewohnten schafft. Das Ensemble ist Pionier im Bereich des auswendig gespielten und durch die Musiker*innen choreografierten Orchesterrepertoires: In den letzten Jahren haben sich diese auswendig gespielten Aufführungen zu spartenübergreifenden und intensiven Erkundungen entwickelt, die tiefer in den Kern der Musik eindringen und extra für das Orchester konzipiert werden. Dabei hat das Ensemble mit einer außergewöhnlichen Bandbreite an Künstler*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammengearbeitet und schafft somit zusätzliche Erlebnisebenen, die neue Perspektiven auf die großen klassischen Werke ermöglichen.
Im Wiesbadener Kurhaus tritt das Aurora Orchestra gemeinsam mit dem jungen Pianisten Hayato Sumino auf, dessen visionäre Programme bei Publikum und Presse gleichermaßen Erfolge feiern. Seine Konzerte zeichnen sich durch eine kreative Programmgestaltung sowie seine zukunftsweisenden Interpretationen von Werken alter Meister*innen aus, denen er durch eigene Arrangements und Improvisationen eine zeitgenössische Perspektive verleiht.

6.8.2026 ∙ KURHAUS WIESBADEN

Hayato Sumino, Klavier
Aurora Orchestra
Nicholas Collon, Leitung

Leonard Bernstein: Ouvertüre zur Operette „Candide“
George Gershwin: Rhapsody in Blue
Maurice Ravel: Boléro
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“

VOCES8 Foundation
Choir & Orchestra

Mit dem Programm „Crown and Glory“, das sich aus anspruchsvollen Vokalwerken englischer Komponisten zusammensetzt, steht das renommierte Vokalensemble Voces8 im Kloster Eberbach gemeinsam mit Mitgliedern aus dem Voces8 Foundation Choir & Orchestra auf der Bühne, denn Musikvermittlung ist eine große Leidenschaft des Ensembles. Als Aushängeschild der Musikstiftung Voces8 Foundation setzt es sich aktiv für „Music Education for All“ ein und erreicht durch ein breites Spektrum an Outreach-Arbeit vor Ort jährlich bis zu 40.000 Menschen. Die Voces8 Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen durch die transformative Kraft der Musik zu inspirieren und zu stärken.
Durch die Förderung künstlerischer Exzellenz, die Durchführung von Aufführungen auf musikalisch höchstem Niveau und die Schaffung innovativer Bildungsinitiativen möchte die Foundation das gesellschaftliche Leben bereichern, Gemeinschaften aufbauen und die nächste Generation musikalischer Talente fördern. In diesen Konzerten sammeln die Mitglieder der Voces8 Foundation wichtige Erfahrungen, die sie in ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung weiterbringen und fördern.

7.8.2026 ∙ KLOSTER EBERBACH

VOCES8
VOCES8 Foundation Choir & Orchestra
Barnaby Smith, Leitung
Luke Bond, Orgel (Organist Windsor Castle)

„Crown and Glory“: Werke von John Rutter, Charles Villiers Stanford, William Walton, Ralph Vaughan Williams und Hubert Parry

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© Andy Staples

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© Sebastian Reiter

Jazzrausch Bigband

Die Jazzrausch Bigband steht seit Jahren für musikalische Grenzgänge. Keimzelle und Ausgangspunkt der musikalischen Reise war das Harry Klein, einer der renommiertesten Elektro Clubs Europas. Im Jahr 2015, nur ein Jahr nach ihrer Gründung, wird die Jazzrausch Bigband Artist in Residence im „Harry“ und begeistert ein immer größer werdendes Publikum. Eine Big Band im Techno Club – damals eine Sensation. Heute gastiert die Band auf den großen Bühnen und Festivals der Musikszene und beeindruckt mit ihren innovativen Konzertprojekten.

In ihrem neuen Konzept „For Heaven’s Sake“ verbinden die 15 Musikerinnen und Musiker des Ensembles Clubkultur, monumentale Akustik, Lichtinstallation und Spiritualität zu einer immersiven Live-Inszenierung und lassen dabei ein faszinierendes Konzerterlebnis auf mehreren künstlerischen Ebenen entstehen, das bewusst mit Stilbrüchen spielt: In der sakralen Atmosphäre der Basilika von Kloster Eberbach wird an diesem Abend zu sattem Blechblasklang und Techno-Beats getanzt. Die Blechbläser*innen der Bigband sind dabei im Raum verteilt und bewegen sich frei, während Schlagzeug, Bass, Keyboard und Gesang dem Pu-blikum über Kopfhörer direkt auf die Ohren gespielt werden. Mit dieser Mischung aus Musik, Licht, besonderer Atmosphäre und Bewegung löst die Jazzrausch Bigband erneut die Grenze zwischen Zuhören und Erleben auf und präsentiert damit einmal mehr ein Konzertereignis, das sich von festen Konventionen befreit hat. 

8.8.2026 ∙ KLOSTER EBERBACH

Jazzrausch Bigband

„For Heaven’s Sake“:
Blechblasklänge treffen in sakraler Atmosphäre auf Techno-Beats

West-Eastern Divan Orchestra

„Our message must be stronger than ever“ – mit diesem Statement wandte sich Daniel Barenboim kurz nach den schrecklichen Terroranschlägen der Hamas vom 7. Oktober 2023 an die Weltöffentlichkeit. Ein starkes Friedenssignal, steht doch das West-Eastern Divan Orchestra seit seiner Gründung 1999 wie kein zweites Ensemble für Völkerverständigung zwischen Israelis und Arabern durch die Sprache der Musik und bietet vor allem einen Raum des Dialogs und des respektvollen Miteinanders.

Seit jeher ist es Barenboims Mission, die Musik als Mittel transkultureller Verständigung zu nutzen und das gemeinsame Musizieren im Orchester als einen idealen Ort und Nährboden des Humanismus anzusehen. Das Ergebnis seiner unermüdlichen Überzeugung zeigt er seit über 20 Jahren in der Arbeit mit dem West-Eastern Divan Orchestra. Angesichts der dramatischen Entwicklung des Nahostkonflikts entfaltet seine Arbeit eine besondere, gesellschaftspolitische Relevanz, nicht nur für die Mitglieder des Orchesters und ihre Familien, Freunde und Verwandten, sondern insbesondere auch für die deutsche Zivilgesellschaft.

In einer Zeit, in der Spannungen zunehmen, wird das West-Eastern Divan Orchestra zu einem Hoffnungsträger und Friedensbotschafter. Die Fähigkeit, einander zuzuhören und zu verstehen, ungeachtet von Herkunft und Religion – was durch die musikalische Einheit dieses Kollektivs verkörpert wird –, das wünschen sich nicht nur viele Menschen in Nahost, sondern auch viele in Deutschland lebende Jüdinnen und Juden, Muslima und Muslime. Die aufgeführten Musikstücke werden durch die Darbietung durch dieses Orchester zu Botschaften der Hoffnung und des Dialogs, und das West-Eastern Divan Orchestra bleibt ein inspirierendes Beispiel für die Kraft der Musik und den Bau von Brücken zwischen Menschen sowie für ein friedvolles menschliches Zusammenleben. Das Handwerk dieses Ensembles ist Musik-gewordene Völkerverständigung.

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© Manuel Vaca

10.8.2026 ∙ KURHAUS WIESBADEN

Clara-Jumi Kang, Violine
West-Eastern Divan Orchestra
Daniel Barenboim, Leitung

Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

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© Fabian Schellhorn

Gustav Mahler Jugendorchester

Das Gustav Mahler Jugendorchester steht für Talent und Professionalität, grenzenloses Musizieren und große Hingabe für außergewöhnliche Konzerterlebnisse. Es gilt als eine der wichtigsten Talentschmieden für europäische Orchestermusiker*innen. Alljährlich bewerben sich über zweitausend talentierte Musiker*innen aus ganz Europa. Nur die Besten von ihnen, die in einem strengen Auswahlverfahren bestimmt werden, nehmen an den Orchesterprojekten teil. Dort arbeiten sie mit den bedeutendsten Dirigent*innen und Solist*innen der Gegenwart zusammen und treten in renommierten Konzertsälen und bei führenden Festivals in Europa und der ganzen Welt auf.

Durch die Erarbeitung von bekanntem Orchesterrepertoire, wie etwa die in diesem Konzert in Kloster Eberbach erklingende monumentale siebte Sinfonie von Gustav Mahler, können die Mitglieder dieses Klangkörpers Erfahrungen sammeln, die für die musikalische Entwicklung und weitere Laufbahn der angehenden Profimusiker*innen entscheidend sind. Das Gustav Mahler Jugendorchester ist das einzige interna-tionale Jugendorchester, das künstlerisch und organisatorisch gänzlich unabhängig von öffentlichen, institutionellen oder privatwirtschaftlichen Trägern agiert und ausschließlich der Förderung des musikalischen Nachwuchses verpflichtet ist.

28.8.2026 ∙ KLOSTER EBERBACH

Gustav Mahler Jugendorchester
Philippe Jordan, Leitung

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7 e-Moll

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